Am 15. 12. 2007 trafen wir uns in Bautzen, um gemeinsam die Gedenkstätte des früheren Stasi-Knastes zu besichtigen.
Nach einer kleinen Verspätung war es dann soweit: alle 19 Teilnehmer waren anwesend, und die Führung konnte beginnen.
Wir bekamen einen Einblick in die Machenschaften der Stasi:
Die Autos, in denen die Gefangenen transportiert wurden, waren getarnt als Lebensmittel-Transporter. Durch Abhöranlagen in den Zellen und den Einsatz von Spitzeln wurde Unsicherheit und Angst verbreitet.
Es ist erstaunlich und nahezu unglaublich, was für - meist psychische - Foltermethoden von den kranken Gehirnen der Stasi-Mitarbeiter ausgebrütet wurden.
Die Stimmung, die uns in diesem düsteren Gebäude befiel, lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Mir persönlich lief es kalt den Rücken runter, und ich bin froh, dass die DDR mit ihrer totalen Überwachung der Vergangenheit angehört.
Wer an einer Besichtigung der Gedenkstätte interessiert ist oder weitere Informationen sucht, kann sich kundig machen unter www.stsg.de
Um nach diesem sehr interessanten, aber auch bedrückenden Erlebnis unsere Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen, beendeten wir unser Treffen mit einem Bummel über den Bautzener Weihnachtsmarkt.
(Anmerkung: Vielen Dank an André aus der Jugendgruppe Kamenz, der diese Veranstaltung organisiert hat.)
Bea