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Woche mit Kindern vom 23.10- 27.10.2006


Dann war Lagerfeuerzeit, die Kinder hatten 3 Kürbisse ausgehöhlt und diese mit Kerzen versehen, um das Feuer aufgestellt.
Bei Knüppelkuchen und Bratäpfeln verging die Zeit wie im Fluge und die beginnende Kühle wurde kaum wahrgenommen. Danach ging es flott ins Bett.

Auch am Donnerstag verwöhnte uns das Wetter schon am Morgen mit Sonnenschein, so dass der Frühsport nicht schwer fiel und das Frühstück um so besser schmeckte.

Die Freiwillige Feuerwehr in Wilthen war anschließend unser nächstes Ziel. Uns wurde vieles über Brandschutz, Brandbekämpfung und die Maßnahmen bei Erkennen eines Brandes berichtet. Dann durften wir uns die alte und neue Feuerwehrtechnik genauer ansehen. Wer Lust hatte, und das waren fast alle, konnte mit dem Löschfahrzeug eine Runde mitfahren und die ganz Mutigen gingen mit dem 16m Hubsteiger in die Höhe. Das alles natürlich mit Helm und Feuerwehrjacke. Es war sehr lustig für alle Beteiligten

Nach dem Mittagessen war etwas Freizeit zur individuellen Gestaltung angesagt. Manche bastelten, der Renner war natürlich, wie jedes Jahr, das Herstellen von Bommeltieren, andere Kinder und Eltern bereiteten sich auf die Miniplaybackshow vor. Doch erstmal ging es gegen 14.00 Uhr auf "Uwe`s große Koffersuche." Diebe hatten einen Koffer von Uwe gestohlen und den galt es wieder zu finden.
In 2 Gruppen (blau und rot) zogen die Kinder los, um die Verfolgung aufzunehmen.

Dabei galt es den richtigen Weg zu finden, welcher mit Goldtalern oder anderen Wegweisern markiert war. So einige Aufgaben mussten bewältigt werden (Tannenzapfenweitwurf, Baumbestimmung, Wald von Unrat befreien, Wettlauf usw.), bevor es nach einer kleinen Stärkung mit Saft und Knoppers zur letzten Etappe ging. Schließlich fanden die Kinder eine Reisetasche, doch die mussten die Diebe nur dazu weggeworfen haben, um die Spuren zu verwischen. Aber auch den Koffer fanden sie noch. Uwe war glücklich und auch die Kinder freuten sich, als der Koffer geöffnet wurde. Die "Beute" (für jedes Kind einen Rucksack mit lauter Kleinigkeiten) wurde gerecht an alle verteilt. Danach machten wir uns auf den Rückweg, denn das Abendessen und unser Highlight, die Miniplaybackshow sollten pünktlich starten.

Unsere Kids unter Leitung von DJ David zauberten ein solch super Programm auf die Bühne, dass so manchem Erwachsenen vor Begeisterung der Mund offen blieb.
Es wurde geklatscht, gepfiffen, die Stimmung kann man schlecht beschreiben, es war einfach fantastisch. Jeder Teilnehmer konnte sich über eine kleine Überraschung freuen.

Dann hatten wir noch einige Lose, allerdings ohne Nieten. Wir hatten schöne Geschenke, alle gesponsert von Firmen, Freunden, Bekannten und anderen SHG`s. Gegen 22.00 Uhr begaben wir uns langsam auf die Zimmer, denn zu 23.00 Uhr war Nachtruhe angesetzt. Die letzte Nacht dieser ereignisreichen und schönen Woche mit Kindern brach an.

Auch am letzten Morgen wurde nicht auf den Frühsport verzichtet. Es gab sogar Nachfragen zu unserer Musik zum Sport. Es freut immer besonders, wenn man merkt, dass unsere Arbeit auch Anregung für zu Hause ist. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam Spaß haben, spornt es an, auch im nächsten Jahr ein Kinderseminar zu organisieren.
Nach dem Frühstück ging es ans Kofferpacken und die Häuser räumen.
Bei einer Abschluss- und Auswertungsrunde konnte jeder seine Meinung äußern, ob und wie es gefallen hat und ob man im nächsten Jahr wieder kommen möchte. Auch für Kritik sind wir offen, denn es hilft, einiges anders oder besser machen zu können.
Die Kinder und Erwachsenen sprachen aber alle sehr positiv über die vergangenen Tage, und das war der größte Dank an alle Organisatoren und Helfer. Alle Betreuer bekamen schöne Blumen und Wolfgang sprach noch einige Worte zum Abschied.
Nach dem Mittagessen wurden die Kinder alle abgeholt und wir hoffen, dass wir uns alle im nächsten Jahr gesund wieder sehen.

FAZIT: Es war eine sehr schöne erlebnisreiche Woche und man spürt die Ausgelassenheit und Freude der Kinder. Gemeinsam mit den Eltern und Großeltern wird in lockerer Atmosphäre die Vergangenheit langsam aufgearbeitet, denn eins dürfen wir nicht vergessen:
Egal wie alt die Kinder waren oder sind, wenn in der Familie Alkoholproblem auftreten, wenn wir denken, Kinder haben nichts von den Problemen und Sorgen mitbekommen, dann irren wir uns gewaltig. Sie haben ein ganz besonderes Gespür für alles, was um sie herum passiert.
Zwar kann man nichts mehr ungeschehen machen, was vorgefallen ist, doch wir müssen versuchen, mit den Kindern zu sprechen, gemeinsam aufarbeiten und damit eine oft große Last von ihren Schultern nehmen.

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