Der Einladung waren 19 junge Leute aus ganz Sachsen gefolgt, um gemeinsam ein interessantes, lehrreiches und schönes Wochenende zu verbringen.
Am Freitag nach dem Abendessen und der offiziellen Begrüßung fand
eine kurze Begrüßungsrunde statt. Anschließend las der Schriftsteller
Stephan Hoffmann aus seinem autobiografischen Roman "Das Elend aus
der Flasche".
Im Anschluss hatten die jungen Leute noch viele Fragen an den Autor,
und es fand eine angeregte Diskussion statt.
Den Samstag gestaltete Jens Gahrig (Suchttherapeut, SBB Kamenz) mit
uns. Die Vorstellungsrunde war diesmal etwas anders: Jeder nannte
seinen Namen und erzählte, wer er gern sein möchte, wer nicht und
warum (Figuren aus Film, Fernsehen etc.). Dann erörterte Herr Gahrig
mit uns Fragen wie: Wie verhalte ich mich gegenüber anderen Menschen
wie z.B. Lehrer, Freunde, Geschwister, Eltern, Amtspersonen usw.? Wie
sehen mich andere Personen?
Anschließend suchten wir in Kleingruppen Antworten auf diese Fragen.
Danach wurden die Ergebnisse diskutiert. Schließlich fasste Herr
Gahrig alles kurz zusammen und dann ging es in die Mittagspause.
Am Nachmittag war Kreativität gefragt: Jeder sollte maximal 5 seiner
Eigenschaften in einer Maske darstellen. Bei der anschließenden
Präsentation setzte jeder seine Maske auf und die Teilnehmer
versuchten, diese Eigenschaften zu erraten. Dabei wurden sehr
persönliche Gefühle und Einstellungen offengelegt, wodurch die jungen
Menschen ihr eigene Ich und auch das Wesen der anderen besser kennen
lernten.
Als Ausgleich zur anstrengenden Arbeit des Tages hatten wir abends
viel Spaß beim Baden in der Körse-Therme.
Aber es wurde nicht nur geplanscht, sondern auch über berufliche, familiäre, Sucht- und andere Probleme gesprochen.
Dann ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Am Sonntag fand nach dem Frühstück eine Auswertung des Seminars statt.
Jeder Teilnehmer benotete die einzelnen Aktivitäten und äußerte sich dazu.
Anschließend gab es noch ein leckeres Mittagessen.
Glücklich und traurig zugleich, verabschiedeten sich die Teilnehmer und traten den Heimweg an.
Bea